Kohlendioxid-Warngerät der Rettung schlug in Spratzern an

Erstellt am 29. Mai 2022 | 09:48
Lesezeit: 2 Min
Feuerwehr
Foto: NOEN, Symbolbild
Eine Frau wachte in der Nacht mit starken Kopfschmerzen auf. Schon das Kohlendioxid-Warngerät der zu Hilfe gerufenen Rettung schlug an. Feuerwehr durchsuchte unter Atemschutz mit Wärmebildkamera und Gasmessgerät das Ganze aus.
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Mitten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag rückte die FF Spratzern zu einem Brandverdacht in die Anton-Streyczek-Gasse aus. Eine Frau war in der Nacht mit sehr starken Kopfschmerzen in ihrer Wohnung im Kellergeschoß aufgewacht und die Familie alarmierte die Einsatzkräfte. Als die Rettung ins Haus ging, schlug deren mitgeführtes CO2-Warngerät an. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurden vier Personen ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.

Unter Atemschutz mit Wärmebildkamera und Gasmessgerät durchsuchten die Mitglieder FF Spratzern das komplette Haus. "Tatsächlich wurde im WC im Kellergeschoß eine erhöhte CO2 und Ammoniak-Konzentration gemessen. Die Wohnung wurde mit einem Druckbelüfter entlüftet und vorsorglich bis zum Eintreffen von Rauchfangkehrer und Installateur gesperrt, da die Ursache nicht ermittelt werden konnte", heißt es von der Feuerwehr.

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