Kunstcover, Quadrate und Schattenwerke . Der Künstlerbund wartet 2018 mit neuen Formaten auf, die Kunst seiner Mitglieder und Gäste im Kunst:Werk zu zeigen.

Von Mario Kern. Erstellt am 03. Februar 2018 (14:35)
NOEN, Mario Kern
Künstlerbund-Obmann Ernest Kienzl zeigt neue Ansätze im Kunst:Werk.

In seinem mittlerweile zwölften Jahr beherbergt das Kunst:Werk 2018 vielversprechende neue Wege. Ins diesjährige Programm hat Künstlerbund-Obmann Ernest Kienzl zwei neue Elemente aufgenommen: die interpretative Ausstellung „Coverversion“ im Mai und Juni sowie den „kunstwerk:raum“ im September und Oktober.

Erstere zeigt Interpretationen bestehender Kunstwerke, angefertigt von Mitgliedern des Künstlerbundes und Gästen. „Sie können sich quasi durch die Jahrhunderte bedienen“, so Kienzl. „Ob im Barock oder bei Picasso. Auch Genre-Übergreifendes ist möglich.“ Im „kunstwerk:raum“, kuratiert von Evi Leuchtgelb, setzen sich Künstler ein paar Tage lang mit dem Ausstellungsraum des St. Pöltner Künstlerbundes auseinander, werden kreativ und präsentieren danach ihre Ergebnisse.

Davor gibt es noch den „Schatten“ in verschiedensten Formen zu sehen – neun Künstlerbund-Mitglieder sowie Linda Partaj, Christina Starzer und Karl Grabner als Gäste stellen diesen entweder als Reaktionen auf Licht oder auch psychologisch und expressionistisch dar.

Bei „Quadrat“ ist die einzige Vorgabe ein quadratischer Rahmen – die mehr als 100 Werke von mehr als 50 Teilnehmern sollen die Wände des Kunst:Werk mit kleinformatigeren Arbeiten füllen. Unter dem Titel „Utopie und Poesie“ stellt schließlich noch Anton Ehrenberger aus. Brigitte Saugstad und Marc Andeya Trefny zeigen bei „moving“ ihre Arbeiten.

Auf dem Plan stehen aber nicht nur Werkschauen, sondern die Renovierung des kunstreichen Raumes: 2018 werden die Wände neu gestrichen, auch die Fenster will der Künstlerbund in Angriff nehmen.