2021 brachte drei Einsätze pro Tag für St. Pöltens Stadtfeuerwehr

Mehr als tausend Mal rückte die Feuerwehr St. Pölten-Stadt 2021 aus. Die Freiwilligen halfen bei Unfällen, Explosionen und Gasalarm ebenso wie bei Waldbränden.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 04:49
Lesezeit: 1 Min
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Einsatzreich war der 12. Juli. Die Stadtfeuerwehr musste unter anderem auf die Westautobahn ausrücken, wo beim Knoten St. Pölten ein Lkw in Vollbrand stand.
Foto: FF St. Pölten-Stadt

Ein sehr intensives Jahr liegt hinter den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Stadt – und das auch abseits der Corona-Herausforderungen.

Zu 1.106 Einsätzen rückten die Helfer 2021 aus. Tatkraft und Wissen der Freiwilligen war beim Löschen ebenso gefragt wie bei technischer Hilfeleistung oder Schadstoffeinsätzen. Ob Chlorgasalarm in der Aquacity, Zimmerbrände oder schwere Unfälle auf der Autobahn, die Stadtfeuerwehr war zur Stelle. 7.281 Stunden leisteten die Mitglieder dabei für die Sicherheit der Bevölkerung.

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Hilfe bei Silo-Explosion und Waldbränden

Gefragt war die Unterstützung der St. Pöltner Stadtfeuerwehr auch in der Region. So rückte sie zur Silo-Explosion nach Prinzersdorf, zu einem Großbrand in Oberwölbling oder zur Bergung eines Müllfahrzeugs in Hofstetten-Grünau aus.

Im Rahmen von Katastrophenhilfsdienst-Einsätzen waren Mitglieder der Stadtfeuerwehr beim Waldbrand im Raxgebiet im Einsatz und halfen in Nordmazedonien. Schon zu Beginn des Jahres unterstützten sie Kräfte vor Ort nach dem Erdbeben in Kroatien. Insgesamt legte die Wehr mit ihren Fahrzeugen im abgelaufenen Jahr über 36.000 Kilometer zurück.

Eine Neuerung brachte 2021 im Kommando. Seit der Wahl zu Jahresbeginn hat Kommandant Dietmar Fahrafellner mit Mateusz Fryn und Max Ovecka zwei Stellvertreter.