St. Pölten: Winter-Programm trotz Energiekrise

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 05:28
Lesezeit: 3 Min
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Trotz hoher Energiepreise soll es wieder einen Eislaufplatz am Rathausplatz geben.
Foto: Svatos
Einen Winter wie damals wünschen sich alle. Doch einige Sorgenkinder könnten die weihnachtliche Stimmung vermiesen.
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Nach zwei Jahren mit viel Verzicht soll es heuer ein Winter fast wie vor Corona werden. Die explodierenden Preise insbesondere der Energiekosten machen den Organisatoren allerdings Sorgen.

PVZ startet den Adventmarkt-Reigen

Den ersten Adventmarkt gibt es schon am 3. Dezember ab 15 Uhr. Das Primärversorgungszentrum St. Pölten (PVZ) geht dabei unter die Organisatoren. „Alle Firmen im Betriebsgebiet und die Vereine im Stadtteil sind dabei“, freut sich PVZ-Mitgründer Rafael Pichler.

Mit dem Adventmarkt soll Geld für den Verein Herzkinder gesammelt werden. Geboten wird etwa Lebkuchen-Verzieren, die Aktion „Brief ans Christkind“ sowie eine Autogrammstunde mit Sportlern und Musik.

Comeback-Event im Sparkassenpark

Ein Comeback feiert heuer „Weihnachten im Park“ der St. Pöltner Feuerwehren. Das Programm von 8. bis 10. Dezember kann sich sehen lassen: The Ridin‘ Dudes, die Edlseer und Cantores Dei mit Monika Ballwein sorgen für musikalische Unterhaltung.

Der Sparkassenpark soll nach Covid-Pause wieder mit tausenden Lichtern erstrahlen – die meisten davon aber LED, meint Veranstalter Dietmar Fahrafellner. Damit den Gästen nicht kalt wird, stellen die Florianis in gewohnter Manier Feuertonnen auf. Heizschwammerl gibt es keine.

In der Stadt laufen noch die Abstimmungsgespräche für die winterlichen Veranstaltungen. So soll etwa der märchenhafte Weihnachtsmarkt wieder stattfinden. Auch hier gilt es, noch einige Parameter wie etwa die Verwendung von Heizschwammerl abzuklären. Auch die Beteiligung von Institutionen müsse noch geklärt werden. So gebe es Personalmangel bei den Gastrobetrieben und auch das Kunsthandwerk hat die Krise hart getroffen.

Eislaufen oder Schwimmen für die Sportlichen

Wer‘s lieber sportlich mag, kann sich in der Aquacity, der Traglufthalle im Citysplash oder am Eislaufplatz austoben. Dass es am Rathausplatz einen Eislaufplatz geben wird, schließt die Stadt noch nicht aus, wenngleich mehrere Faktoren wie die Energiekosten dagegen sprechen. Auf Anfrage heißt es aber: „St. Pölten verfügt glücklicherweise auch über den Eislaufplatz der Naturfreunde.“

Und die Naturfreunde sind schon fleißig am Planen. „Es wird natürlich schwierig wegen des Strompreises“, sagt Organisator Wolfgang Strasser. Auch mit dem Personal sei es nicht einfach. „Wir planen aber eine Kooperation mit der GW und sind guter Dinge, dass wir das schaffen“, sagt Strasser und hofft auf Unterstützung seitens des Gemeinderates. Der Start in die Eislaufsaison ist für 19. November geplant.

„Wir werden – bis es klare, für alle einheitliche Vorgaben gibt – das kommunale Angebot in den Sport- und Kulturstätten sowie im Bildungs- und Gesundheitsbereich für Private, Institutionen, Schulen und Vereine aufrechterhalten“, heißt es aus der Stadt zum Energiethema.

So wird das Baden und Saunieren in der Aquacity möglich sein. Auch in der Traglufthalle im Citysplash kann wieder trainiert werden. Insbesondere Schulen, Wasserrettung, Polizei und Bundesheer sowie zahlreiche Vereine nutzen die Gelegenheit, sich über den Winter im 50-Meter-Becken fit zu halten.

Wilhelmsburg wird an seinem Winterprogramm mit Eislaufplatz festhalten.

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