Kameltheater-Chef: „Verfüttern keine lebenden Ziegen!“. Kameltheater-Chef Herbert Eder will nicht mit Ziegenrettung von „Animal Spirit“ in Verbindung gebracht werden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 02. August 2019 (11:16)
Joseph Plank
Ziege „Gretel“ hat bereits am Gnadenhof Hendlberg bei Laaben bei Ziegenbock „Hänsel“ ein liebevolles neues Zuhause gefunden.

„Die falsche Behauptung, eine Ziege sollte in den Privatzoo nach Kernhof verkauft werden, entbehrt jeder Grundlage, wird hiermit zurückgewiesen“, grollt Kameltheater-Chef Herbert Eder.

Die NÖN berichtete über die Rettung der Ziege „Gretel“ in Reaktion auf eine Facebook-Meldung des Tierschutzvereins „Animal Spirit“: „Man glaubt es ja kaum, aber da hätte eine Frau aus Niederösterreich ihre ,ausgediente‘ Milchziege tatsächlich am liebsten an die weißen Tiger im – ohnehin umstrittenen – Privatzoo „Kameltheater“ in Kernhof (NÖ) verfüttert!“, so das FB-Posting.

Im NÖN-Gespräch betonte Animal-Spirit-Chef Tierarzt Franz Josef-Plank, dass er mit dieser Meldung „nicht behaupten würde, dass dort Ziegen verfüttert werden.“

Diese Behauptung ist eine ungeheure Unterstellung Herbert Eder

Die Tierhalterin hätte dies lediglich in Erwägung gezogen, um die Ziege loszuwerden. Dies schilderte auch die ambitionierte Tierfreundin, die sich für die Rettung der Ziege einsetzte.

Dennoch sieht Kamel-Eder mit solchen Aussagen „eine Geschäftsstörung“ und „üble Nachrede“, denn:  „Wir haben noch nie eine Ziege lebend als Raubtierfutter verwendet“, betont er und grollt: „Diese Behauptung ist eine ungeheure Unterstellung. Jeder, der sich im Zoorechtsbereich auskennt, weiß, dass wir strengsten Auflagen unterliegen. Solche Aussagen sind Betrug.“

Fakt sei: Eder wurde von niemanden kontaktiert und hätte auch nie eine lebende Ziege zum Verfüttern entgegengenommen. Er wolle daher weder mit der fragwürdigen Tierhalterin noch mit solch abstrusen Ideen weder auf sozialen Netzwerken oder sonst medial in Verbindung gebracht werden.