Ein Baum macht noch keinen Park. Über den Standort des Kinderkunstlabors.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 23. Juli 2019 (03:59)

Hand aufs Herz, hätten Sie vor einer Woche gewusst, wo der Altoona-Park liegt? Das ist der grüne Fleck mit der Puma-Statue zwischen Schulring und Körner-Schule. Binnen weniger Tage scheint der Park jetzt groß auf der Themenlandkarte auf, nicht nur auf der politischen.

Auf einem Teil soll das Kinderkunstlabor errichtet werden, vorausgesetzt die Machbarkeitsstudie verläuft positiv. Die Stadtplaner argumentieren neben der optimalen Lage für die Wissenseinrichtung damit, dass der übrig bleibende Teil des Parks besser genutzt werden kann. Kritiker und Opposition finden für den Standort Worte wie „suboptimal“ und „nicht berauschend“. Die Grünflächen in der Innenstadt sind ein rares Gut, damit darf man nicht leichtfertig umgehen. Aber ein Park vor der Haustür ist ein guter Start für ein lebendiges Kinderkunstlabor.

Einen kleinen Park zu haben, von dem viele wissen, ist vielleicht besser als ein großer, wo keiner den Wald vor lauter Bäumen sieht.