Bekenntnis, ohne herumzueiern. Über die Kulturhauptstadt 2024.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 16. Juni 2021 (03:30)

Der Vizekanzler war in St. Pölten. Er kam auf Einladung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Einen Überblick über das kulturelle Geschehen sollte er sich im Zuge eines Arbeitsbesuches verschaffen. Der ist auch nötig, denn bisher wurden noch keine Finanzmittel vom Bund für die Kulturhauptstadt 2024 lockergemacht.

In drei Jahren ist der Kulturschwerpunkt in St. Pölten bereits voll im Gang. Die Stadt St. Pölten und auch das Land Niederösterreich haben ihre Finanzierungen in Gemeinderat beziehungsweise Landtag bereits beschlossen. Lediglich vom Bund gibt es noch kein Bekenntnis zur Kulturhauptstadt. Das sollte sich nach dem Besuch von Werner Kogler ändern.

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, planen zu können. Nicht nur für die Kulturhauptstadt selbst, sondern auch für die Geldsäckel der Stadt St. Pölten und des Landes Niederösterreich. Der Bund soll sich also rasch zum St. Pöltner Kulturschwerpunkt bekennen, herumeiern bringt da nichts.