Die Epidemie ist nicht vorbei. Über das Comeback der Maske.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 29. Juli 2020 (03:57)

Der Mund- und Nasenschutz ist für einige in St. Pölten schon zum lästigen Mode-Utensil verkommen. Locker baumeln die Stoffstücke von den Ohren oder werden gar zum „Godaschutz“ umfunktioniert.

Das hat sich seit Freitag nun wieder bundesweit geändert. Die Bundesregierung hat die Maskenpflicht wieder eingeführt. Umso verwunderlicher ist es, wenn sich in St. Pölten Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln nach wie vor weigern, die Masken zu tragen. Und zwar richtig. Die Maskenpflicht in den Öffis wurde seit Corona ohnehin niemals aufgehoben. „Brauch‘ ich nicht, ich werde nicht krank“, wurde von dem einen oder anderen unbelehrbaren St. Pöltner Fahrgast vernommen. Sie haben auch nach fünf Monaten der Epidemie immer noch nicht begriffen, dass die Maske vor allem die anderen schützt. Lässt man also bei einem Gespräch im Bus die Maske locker vom Ohr baumeln, kann es sein, dass die Oma, die eine Reihe weiter vorne sitzt, mit dem Virus angesteckt wird.