Die Stärken jedes Einzelnen. Über das Ausloten des Gemeinderates.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:41)

Ende Februar setzt sich der neue Gemeinderat zusammen. Drei statt fünf Parteien ziehen darin ein. Grüne und NEOS machen das Stadtparlament bunter, stellen es aber auch breiter auf. Das könnte gerade in der Coronakrise ein Vorteil sein.

Drei Wochen lang hat Bürgermeister Matthias Stadler Zeit, die Stärken und Schwächen der Parteien auszuloten. Dabei gilt es, die Netzwerke jedes einzelnen Mandatars für St. Pölten zu nützen. Die Verbindungen der ÖVP zu Bund und Land sind ebenso nützlich wie jene zu ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer im Hinblick auf den Mangel an Kassenärzten.

Die Grünen sind ebenfalls aktuell in der Bundesregierung vertreten. Inputs und Förderungen in Sachen Klimaschutz könnten hier genutzt werden. Von den NEOS könnte die Expertise aus dem Bildungsressort in Wien kommen.

Kräfte bündeln heißt es in der Coronakrise. Dabei wird es ohne Zusammenarbeit nicht gehen und es bleibt wenig Platz für politische Scharmützel.