Warten auf das Grande Finale. Über die Pläne für den Domplatz.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 17. Februar 2021 (03:06)

Läuft alles nach Plan, spielen im September 2023 die Niederösterreichischen Tonkünstler am neu gestalteten Domplatz. Aber genau der Plan ist es, der in der Vergangenheit für Disharmonie gesorgt hat. Nun ist er fertig und liegt zur Beurteilung beim Bundesdenkmalamt.

Wenn der Dirigent dann seinen Taktstock hebt, ist das gleichzeitig der Auftakt für St. Pölten als Kulturhauptstadt. Gleichzeitig ist es das Ende eines jahrzehntelang andauernden Prozesses. Der Umbau wurde zunächst im Gemeinderat harmonisch von allen Parteien aufgenommen. Im Laufe der Jahre mischten sich Misstöne in die Debatte. Mit ansteigender Zahl an Begehrlichkeiten sank auch die Transparenz bei den Domplatz-Plänen. Konkretes ist noch immer nicht an die Ohren der Öffentlichkeit gedrungen.

Das liegt wohl auch daran, dass im Konzert um die Domplatzplanung die Diözese einige Takte mitreden wird. Denn für ein Grande Finale braucht es eine Garage unter dem Bischofsgarten.