Covid-19 stoppt nötigen Umbau. Über die erneute Absage der Reform unserer zweiten Klassen.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 09. Juli 2020 (12:02)

Im Frühjahr schien es schon beschlossene Sache zu sein, dass die bisherigen vier 2. Klassen Alpenvorland, Traisental, Yspertal und Ybbstal in der Hauptgruppe West auf drei reduziert werden. Der LangzeitGruppenobmann Herbert Kleinhappel ist in der 2. Klasse Traisental zurückgetreten, im festen Glauben, dass es für ihn keinen Nachfolger mehr geben würde.

Doch dann kam Corona, und die weit gediehenen Pläne drohten in diesen schwierigen Zeiten bei einer etwaigen Umsetzung ein Terminchaos auszulösen. Schon letzte Woche war daher klar, dass es bestenfalls Reformschrittchen geben würde (Play-offs in der 2. Klasse Alpenvorland) und am Montag kam die Katze aus dem Sack: Im Grunde bleibt alles beim Alten.

Nur drei Klassen hätten mehr Spiele bedeutet und damit mehr Einnahmen für die Vereine – in Coronazeiten ein umso gewichtigerer Faktor. Die insgesamt 47 Vereine zu dritteln, hätte allerdings zwei 16er- und eine 15er-Liga zur Folge gehabt. Aber 15 oder 14 Spiele im coronabedingt verkürzten Herbst durchzuführen, wäre kaum möglich.

Trotzdem: Es kann sich nur um eine Verschiebung der Reform handeln. Für die Saison 2021/22 muss man sie vorbereiten. Andernfalls werden das ganz sicher einige Vereine im Bezirk nicht überleben.