Musterschüler für die Zukunft. Über gute Beispiele für die Verkehrsplanung.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:45)

Wer hat’s erfunden? Dass die Schweizer nicht nur wissen, wie man Hustenzuckerl herstellt, bewies die Veranstaltung des Architekturnetzwerks ORTE im Stadtmuseum. Martin Urwyler aus Luzern zeigte, wie eine Stadt, vergleichbar mit St. Pölten, ihren Verkehr in geregelte Bahnen lenkt.

Die Stadt liegt in der Zentralschweiz und hat rund 80.000 Einwohner. 44 Prozent der Haushalte haben kein Auto, fast die Hälfte der Einwohner nutzt öffentliche Verkehrsmittel, 14 Prozent sind mit dem Drahtesel oder zu Fuß unterwegs.

Quo vadis, St. Pölten? Eine Frage, die Stadtplaner jetzt schon und in der Zukunft beschäftigt. St. Pölten wächst und gedeiht. Der Wohnbau blüht, das bedeutet auch Bevölkerungswachstum. Da müssen Infrastruktur und Verkehr schritthalten.

Die Stadtverantwortlichen müssen jetzt Entscheidungen treffen, die sich weit in der Zukunft auswirken werden. Da ist es gut, wenn sie von den Besten lernen wollen.