St. Pölten

Erstellt am 04. Dezember 2018, 03:25

von Thomas Werth

Schillerpark zeigt Probleme auf. Thomas Werth über die Kunst der Stadtplanung bis 2024.

Ein paar Hochbeete hier, ein paar Sitzgelegenheiten da: Verglichen mit den vielen Ideen, die in den vergangenen Jahren rund um den Schillerpark herumschwirrten, ist die nun beschlossene Attraktivierung des Platzes kein Meilenstein geworden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden – lautet die Devise in diesem Fall. Im Prozess zur Kulturhauptstadt-Werdung könnte dem zentral gelegenen Platz noch eine größere Rolle zuteil und weitere Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Umgestaltung des Schillerparks zeigt damit im Kleinen, vor welchen großen Herausforderungen die Stadt derzeit steht. Denn es gibt viele Ideen und Projekte, die im Hinblick auf die Bewerbung für das Jahr 2024 in größere Vorhaben eingebettet sind. Wartet man mit einzelnen Umsetzungen zu lange, gibt es Kritik, dass nichts passiert. Startet man zu früh, riskiert man, später noch einmal größer investieren zu müssen. Aber wie heißt es: Jedem recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.