Das harte Brot der Jungprofis. über die Einsatzchancen der jungen SKN-Garde.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 10. Februar 2021 (01:46)

Der letzte Transfertag hat die Karten im St. Pöltner Kader neu gemischt. Da holte der SKN mit Lukas Tursch noch einen gestandenen Zweitligaprofi an Bord, sicherte sich leihweise die beiden US-Talente Brandon Servania und Taylor Booth. Gut für Trainer Robert Ibertsberger, der jetzt mehr denn je aus dem Vollen schöpfen kann. Weniger gute News allerdings für die junge Garde des SKN. Sie wird‘s im Frühjahr enorm schwer haben, Spielminuten zu sammeln.

Emilian Metu und Julian Keiblinger müssen sich im Mittelfeld mit dem Trio der „Last-Minute-Zugänge“ matchen. In vorderster Front bekam Marcel Tanzmayr mit Samuel Tetteh einen wohl übermächtigen Konkurrenten aus dem Salzburger Talenteschuppen vor die Nase gesetzt. Das klingt nach hartem Brot, das die St. Pöltner Jungprofis zu knabbern haben. Um sich durchzubeißen müssen sie noch stärker aufzeigen als bislang.

Für den einen oder anderen wäre eine Leihe – wie sie dem SKN bei Christoph Messerer (bis Sommer in Horn) gelungen ist – die bessere Option gewesen. Doch Corona mahnt viele Klubs zur Vorsicht. Den schwierigen Markt bekommen jetzt die Jungen zu spüren.