Der Cup als Gradmesser. Über den SKN-Start ins neue Fußballjahr.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 04. Februar 2020 (02:54)

Mit den Zweitligisten am Vorbereitungsplan hatten die St. Pöltner wenig Mühe. Mit Wacker Innsbruck wartet am Freitag aber eine ganz andere Aufgabe. Zwar sind die Schwarz-Grünen ebenfalls nur „zweitklassig“. Doch statt um neue Erkenntnisse und Bewegung im Matchform geht‘s jetzt um mehr. Um den Aufstieg ins Cup-Achtelfinale und den dringend benötigten Schub für‘s Frühjahr.

Wie der SKN haben sich auch die Tiroler in der Türkei vorbereitet, beim Test in Side konnte man Wolfsberg bei der 1:2-Niederlage durchaus fordern. Und mit Matthäus Taferner konnten die Innsbrucker einen Rohdiamanten per Leihe aus Dresden zurückholen. All das spricht für die Ambitionen der Grumser-Elf.

Die Klasse im Kader, die Qualität am Platz spricht klarerweise für St. Pölten. Nehmen die Wölfe die Innsbrucker Hürde, ist bei ein wenig Losglück das Finale machbar.

Ein guter Pflichtspielstart wäre aber auch ein Signal an die Fans. Die hatten 2019 in der NV-Arena nur selten Grund zum Jubeln. Umso wichtiger wär‘s nun, wenn sich die neu formierte Truppe mit einem erfolgreichen Auftritt vorstellt und so gleich die Werbetrommel für‘s NÖ-Duell mit der Admira rührt.

Bleibt die Heimbilanz ähnlich mau wie vergangenes Jahr wird sich an den Zuschauerzahlen nämlich wenig ändern.