Der Härtetest steht noch aus. Über die Optionen beim SKN St. Pölten.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 28. April 2021 (01:30)

Ein zaghaftes Aufatmen geht durch die blau-gelbe Fußballszene. Von Böheimkirchen bis Traismauer, von Markersdorf bis nach Kirchberg fiebert man den ersten Trainings nach einem halben Jahre Fußballabstinenz entgegen. Ab 19. Mai soll‘s wieder losgehen, wenn die Corona-Infektionszahlen nicht in die Höhe schießen. Der Amateurfußball ist bereit für den ersten Schritt aus der Krise. Auch wenn der echte Härtetest noch aussteht.

Wenn sich die Lockdown-Nebel lichten, wird sich zeigen, wer noch für‘s runde Leder brennt – und wer sich mittlerweile anderweitig orientiert hat. Sowohl auf Spieler- wie auch auf Funktionärsseite. Nicht von ungefähr brodelt aktuell die Gerüchteküche. Von Abgängen und Personalproblemen hört man nicht nur in Radlberg. Nach zwei Saisonen ohne abgeschlossenen Meisterschaftsbetrieb wird‘s eine Herkulesaufgabe das „Werkl“ wieder ins Laufen zu bringen.

Die Rahmenbedingungen für die nächsten Monate bleiben fraglich. Die Ungewissheit nagt an der Motivation – egal ob bei den alten Hasen der Funktionärsriege oder den „fußballentwöhnten“ Jungkickern.