Ein Auftrag für die Zukunft. Über die Bestätigung des jungen Wegs.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:24)

Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum „Österreichertopf“ haben‘s die St. Pöltner schwarz auf weiß. Sie sind sozusagen Meister in Sachen Talenteförderung. Dass der SKN jungen Spielern mit Abstand die meisten Einsatzzeiten gegeben hat, ist ein positives Signal. Und zugleich der Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Robert Ljubicic, der Neulengbacher Christoph Messerer und Christoph Klarer: Das sind die „Paradetalente“ des SKN, die den Löwenanteil der Spielminuten beigetragen haben. Klarer (retour zu Southampton) war nicht zu halten, die übrigen Shootingstars wie etwa Ahmet Muhamedbegovic wird man auch kommende Saison im Dress der Wölfe sehen.

Dass der Profikader heuer etwas kleiner ausfallen wird als in der Vergangenheit, könnte den Talenten in die Karte spielen, wenn’s darum geht Profiluft zu schnuppern. Denn bei der „Durchlässigkeit“ zwischen Juniors und Bundesligateam gibt‘s, den Verbesserungen zum Trotz, weiter Luft nach oben.

Will sich der SKN langfristig als Plattform für junge Spieler etablieren, ist es unabdingbar, den Burschen realistische Perspektiven zu ermöglichen. Und einige routinierte Korsettstangen zu verpflichten, die in die Kategorie Führungsspieler fallen. Vor alle muss nun das einkehren, was der SKN schmerzlich vermisst hat – Kontinuität.