Ein Fehlstart wäre fatal. Über den Endspurt in der Bundesliga.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 27. Mai 2020 (02:22)

Es wird ein Kaltstart werden. Für den SKN St. Pölten wie auch für die Konkurrenz. Allerdings: Als Schlusslicht müssen die Wölfe vom ersten Augenblick an hellwach sein. Schon der Auftakt im Dienstag in Tirol ist die erste Schnittpartie.

„Unter verschärften Bedingungen“ steht den Landeshauptstädtern die Feuertaufe ins Haus. Das gilt auch für Robert Ibertsberger. Der Trainer hatte nur wenige Tage, um in „richtigen“ Einheiten – also solchen mit Körperkontakt – seine Ideen umzusetzen. Vier Tage Trainingslager in Lengau im Entdeckerviertel, dann noch der Test am Mittwoch gegen den LASK. Und schon soll alles funktionieren! Klingt nicht gerade wie eine Ausgangsposition aus dem Bilderbuch.

Rechnete man in St. Pölten lange mit einem Schaulaufen vor leeren Rängen, haben sich durch die Fortsetzung der 2. Liga die Prämissen gewandelt.

Aus der wirtschaftlich notwendigen Pflichtübung wird nun ein Abstiegskampf, der sich gewaschen hat. Der SKN steht unter Druck, keine Frage. Nicht nur wegen des Schuldenrucksacks von rund 800.000 Euro, der seit geraumer Zeit auf den Schultern lastet. Und der ohne üppige TV-Gelder in Liga zwei wohl noch schwerer abzubauen wäre. Zweimal gelang dem SKN schon die Mission Ligaverbleib. Hoffentlich bleibt‘s dabei: Aller guten Dinge sind drei …