Ein Herbst zum Vergessen. Wolfgang Wallner über die Sorgenkinder unter St. Pöltens „Top-Klubs“.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 05. November 2019 (01:26)

Zwei SKN-Siege (und das zu Null) binnen einer Woche zaubern ein seltenes Lächeln auf‘s Gesicht der heimischen Fußballfans. Dennoch überstrahlt das seltene Ergebnis nur bedingt, dass es um den St. Pöltner „Kick“ schon mal besser bestellt war – v.a. in den gehobenen Amateurregionen.

Spratzern ist nun wieder Schlusslicht in der 1. Landesliga, eine Etage tiefer kämpft mit dem SC Herzogenburg einer der großen Traditionsvereine in unserem Bundesliga um das sportliche Überleben in der 2. Landesliga West. Und die Freunde des ASK Wilhelmsburg werden sich wohl auch noch an weit rosigere Zeiten erinnern als jene, die der Klub dieser Tage durchlebt. Die Realität lautet Abstiegskampf in der Gebietsliga West. Auch Wilhelmsburg ziert das Tabellenende.

Immerhin hat der ASK wie auch Spratzern die Konkurrenz noch in unmittelbarer Reichweite. Prekärer ist die Lage in Herzogenburg. Bei aktuell sieben Zählern Rückstand auf den Vorletzten muss den Stiftstädtern bei den Wintertransfers schon alles aufgehen. Ob ein Legionärstausch allein – die Offensiven blieben allesamt glücklos – reichen wird?

Zu wünschen ist‘s dem „Sorgen-Trio“, dass es gelingt, die Kurve zu kratzen. Sonst wird die Spitze im Amateurbereich reichtlich dünn ...