Eine Watsch‘n für den Sport. Über Maßnahmen, die Großklubs und Kleine treffen.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 21. Oktober 2020 (02:09)

Dass Funktionärswesen kommt ohnehin schon am Zahnfleisch daher. Sei‘s im Fußball, in anderen Sportarten oder auch bei vielen Vereinen in der Stadt oder am Land. Mit jeder Hürde, die nun aufgebaut wird, bremst die Politik nicht nur den Virus – sondern auch Elan und Motivation an der Basis. Die am Montag präsentierten Maßnahmen treffen die Kleinen, aber auch die Profiklubs wie den SKN St. Pölten.

Die Wölfe haben, wie die anderen Bundesligisten auch, jede Menge Geld und Hirnschmalz in Präventionskonzepte investiert. In Sicherheitsmaßnahmen oder auch cleveren Lösungen zur Kontaktverfolgung. Geholfen hat‘s augenscheinlich wenig. Geholfen hat‘s auch nicht, dass auf heimische Sportgroßereignisse kein Cluster zurückzuführen ist.

Denn künftig dürfen – egal wie groß das Stadion ist – nur 1.500 Zuschauer rein. Durchgehend mit Mund-Nasen-Schutz. Damit wird man in St. Pölten noch halbwegs leben können. Weit schmerzhafter ist da das „Bewirtungsverbot“. Speis‘ und Trank ist, wie bei den Amateurklubs, ein Teil des Sportplatzerlebnisses. Und ein wichtiger Baustein zur Finanzierung.

Dieser bröckelt nun weg. Und hinterlässt eine Lücke, die findige Funktionäre stopfen (sollen). Wenn sie nicht doch das Handtuch werfen …