Handschrift mit Feinschliff. Wolfgang Wallner über den „Umbau“ beim SKN in der Vorbereitung.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 08. Januar 2019 (02:24)

Nur wenige Wochen hat‘s gedauert, bis Ranko Popovic dem SKN St. Pölten seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat. In Ruhe arbeiten konnten der „Quereinsteiger“ bislang nur bedingt. Umso wichtiger sind die fünf Wochen in der Wintervorbereitung. Popovic hat seine Handschrift hinterlassen, jetzt geht‘s an den Feinschliff.

Höher stehen, das Spielfeld verkleinern: Was so simpel klingt, bedingt das Drehen an einer Vielzahl von Stellschrauben. Sowohl in der Offensive, wo‘s gilt die Laufwege zu adaptieren, als auch in der Defensive, wo die Abwehrlinie nun viel mehr Platz „im eigenen Rücken“ abdecken muss. Diese Umstellungen können während des laufenden Meisterschaftsbetriebs nur schwer vorgenommen werden. Kein Wunder, dass ein wenig Sand ins erfolgsverwöhnte Getriebe kam.

Jetzt hat Popovic Zeit, seine Vorstellungen in intensiven Trainingseinheiten umzusetzen. Und an den Auftritten nach seiner ersten kompletten Vorbereitung mit dem SKN wird sich der Coach messen lassen (müssen).

Erstes Ziel: Die Meisterrunde klarmachen. Das sollte mit einem Sieg aus den kommenden vier Runden zu packen sein. Was dann folgt, ist die „Kür“. St. Pölten kann nur gewinnen. Schließlich darf niemand vergessen, wie der SKN vor wenigen Monaten dagestanden ist.