Hirn hält das Herz im Zaum. Über eine Transferzeit im Lockdown.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 06. Januar 2021 (01:03)

So billig wie heuer war ein Aufstieg noch nie zu haben. Je nach Ligengröße könnten zehn absolvierte Spiele fürs Ticket nach oben reichen. „Wann, wenn nicht jetzt, sollen wir im Winter investieren“, heißt das für viele Funktionäre. Dennoch bleibt zu hoffen, dass das Hirn heuer das Herz im Zaum hält. Manches vermeintliche Transferschnäppchen könnte zum teuren Bumerang mutieren.

Am Donnerstag hat die Übertrittszeit offiziell begonnen. Bis zum 8. Februar können die Klubs Neuzugänge an Bord holen. Das sportaffine Hirn rät zur Vorsicht. Denn wie viele Partien werden im Frühjahr gespielt werden können? Wie viele davon mit Zuschauern und Einnahmen? Gut möglich, dass für diese Kalkulation zehn Finger reichen. Weitere Unbekannte machen die Rechnung komplizierter. Wie etwa die wirtschaftliche Entwicklung. Eher früher als später werden die Ersatzzahlungen zurückgeschraubt werden, eher früher als später werden einige fußballaffine Sponsoren die Krisenfolgen zu spüren bekommen. Was für Transfers mit Hirn spricht – und Vorsicht …