Kein Happy End für die Torfabrik. Über zwei Spiele, die der Vogel-Elf den Titel kosteten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 18. Juni 2019 (01:23)

Nichts wurde es aus der Abschiedsparty mit Rudi Vogel, dem Hoffstettens Spieler am Ende seiner Trainertätigkeit noch den Meistertitel schenken wollte. Zwar gab es einen 4:3-Sieg über Hainfeld, doch Purgstall ließ sich die Meisterschale nicht nehmen. Kematens Mittel reichten nicht, um den Bezirksrivalen in der Liga zu halten.

Auch Hainfeld konnte Hofstetten am Ende nicht bezwingen, obwohl die Schinkels-Truppe alles daran setzte, um das Saisonende für sich versöhnlich zu gestalten. Aber ohne den zuletzt überragenden Michi Großmann, der gegen seinen Ex-Klub nach einem Foul mit einer Gehirnerschütterung früh vom Feld musste, konnte Hofstetten noch einen 2:3-Rückstand drehen.

Verspielt hat man die Meisterschaft wohl beim 0:0 gegen Neuhofen. Auch ein Kurzeinsatz von Mario Mosböck, der aus den USA auf Heimatbesuch war, konnte die in diesem Spiel ideenlose Truppe nicht beleben. Und das Heimspiel gegen Purgstall verlief ebenfalls tragisch. Trotz drückender Überlegenheit kassierte man in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Ein Sieg aus einem dieser beiden Spiele, und die Hofstettner Torfabrik (16 Tore mehr erzielt als Purgstall) hätte den Meistertitel geholt. Er wäre heuer mehr als verdient gewesen.