Madaini setzt wieder Maßstäbe. Claus Stumpfer über ein Tennis-Turnier, bei dem selbst Regen nicht stört.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. August 2017 (02:46)

„Dieser Ausflug nach Europa hat sich schon voll ausgezahlt, denn Ramin Mdaini ist der netteste Turnierorganisator weltweit“, streute der argentinische Finalist Felipe Martinez Sarrasague dem Organisator der Madainitennis Open im Sportzentrum NÖ Rosen. Und dass neben Sarrasague so viele Südamerikaner wie noch nie St. Pölten „heimsuchten“, tat dem Turnier gut. Der Spaß kam dadurch nie zu kurz. Und Sandplatztennis beherrschen sie ohnehin alle. So stand noch ein Brasilianer im Semifinale, scheiterte aber wie dann Sarrasague im Finale am Mödlinger Pascal Brunner.

Der Sieg der Nummer Vier erfreute ÖTV-Präsident Robert Groß, nachdem der bereits in der zweiten Runde miterleben hatte müssen, wie „sein“ Davis-cupper Dennis Novak an Sarrasague gescheitert war.

Bewährt hat sich, dass erstmals ein Future- und ein Rollstuhl-Turnier gleichzeitig veranstaltet wurden. Groß war vom Konzept so begeistert, dass er am Finaltag nochmals vorbeigeschaut hat, um die Siegerehrungen vorzunehmen. Eine Aufwertung des Turniers, die Madaini strahlen ließ. Genauso wie der Umstand, dass das Pausenprogramm alle in den Bann zog. Ramin Madainis Sohn Manuel gilt als einer der besten Helikopter-Modellflugpiloten Österreichs und hat mit seiner Show begeistert — wie das Turnier vom Papa.