Neustart weckt Hoffnungen. Über den Umbau beim SKN St. Pölten.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 16. Juni 2021 (01:30)

Der Kader hat noch mehr Fragezeichen als Fixpunkt. Dennoch macht sich beim SKN St. Pölten vorsichtiger Optimismus breit. Dafür verantwortlich: Die Deals der vergangenen Woche. Stephan Helm und Emanuel Pogatetz stehen als „Rookies“ in der Cheftrainerposition für den Neubeginn, den der SKN angekündigt hat. Und den Klub nach einer verkorksten Saison nötig hat.

Mentalität und Professionalität hat sich das Trainergespann auf die Fahnen geschrieben. Und Charakter soll bei den Neuverpflichtungen eine entscheidende Rolle spielen. Das klingt schon mal gut, muss sich dann aber am Prüfstand der sportlichen Realität beweisen.

Fast noch wichtiger ist die Lösung bei den Juniors: Mit Goran Zvijerac kommt ein Mann, der einerseits regional bestens vernetzt ist und andererseits für einen guten Draht zu den (Akademie-)Talenten steht. Und der darauf brennt, sich an der Schnittstelle zum Profibereich zu beweisen. Teil des Neubeginns soll‘s auch sein, die „Durchlässigkeit“ zwischen Juniors und Profis zu erhöhen. Auch dies war überfällig. Kurzum: Die ersten Schritte am Weg zum Neubeginn wecken Hoffnung.