Nichts kann das Echte ersetzen. Über St. Pöltens Testspiele auf Naturrasen.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 13. Januar 2021 (01:50)

Viel bessere Trainingsbedingungen als heuer im Jänner gab‘s selten. Musste der SKN St. Pölten in den vergangenen Jahren auf Kunstrasen kicken, haben die Wölfe bereits ihr erstes Match auf echtem Grün in den Beinen – auch wenn man dafür auf die Stadtsportanlage übersiedeln musste. Umso bitterer, dass abseits der Profiszene noch lange kein „Trainingslicht“ am Ende des Tunnels zu sehen ist.

Nur mehr knapp zwei Wochen bis zum Ernstfall in der Bundesliga: Jede Minute auf dem Rasen ist Goldes wert. Partien auf künstlichem Untergrund sind besser als nichts, das „Spielgefühl“ ist aber nicht mit dem vergleichbar, was die Kicker in den ersten Ligarunden erwartet. Nämlich ein potenziell tiefer, ungleich langsamerer Naturrasen. Dass die St. Pöltner voraussichtlich zweimal auf echtem Grün kicken können, dürfte ein echter Vorteil sein. Denn die Admira bestreitet nur ein Vorbereitungsmatch, testet am Wochenende am Trainingsplatz des Happelstadions gegen Rapid.

St. Pölten-Coach Ibertsberger hofft auf eine „Naturrasen“-Generalprobe in der NV-Arena. Nichts kann eben das Echte ersetzen.