Wintermärchen Marke St. Pölten. Über die St. Pöltner Basketballer.

Von Manuel Burger. Erstellt am 08. Januar 2020 (02:36)

Wie sich doch die Zeiten ändern! Ein Jahr ist‘s her, da spielte Zweitligist St. Pölten im Basketball nur eine Nebenrolle. Der Verein des Jahres 2020 ist nicht wieder zu erkennen. Und das nicht nur wegen des neuen Namens SKN …

Die unverhoffte Bundesliga-Chance nützte der Klub optimal. Heute ist die Truppe von Headcoach Andreas Worenz die große Überraschung der Superliga. Ganz Basketball-Österreich blickt in die niederösterreichische Landeshauptstadt.

Das Ticket für die Top Sechs hat der SKN mittlerweile fix in der Tasche. Gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt und früher Planungssicherheit. Weil die St. Pöltner nach dem Fürstenfelder Lizenztheater nicht nur die finanzielle Basis neu aufgestellt haben, sondern auch bei den Neuzugängen das „Goldhändchen“ ausgepackt haben.

Leitwolf Florian Trmal ist Topscorer und -rebounder der Liga mit unbändigem Siegeswillen. Der US-Legionär Kelvin Lewis und der Deutsche Philip Jalalpoor gehören ebenfalls zu den Top 6-Scorern Österreichs. Drei Erfolgsfaktoren eines Klubs, der zudem, auch schon in Hinblick auf die kommende Saison, kurz vor der Verpflichtung eines weiteren Legionärs steht.

Die Fans können endlich wieder stolz sein. Und das Wintermärchen ist längst noch nicht zu Ende …