Zweierteams statt Auflösung. Über das Belassen der 2. Klassen Alpenvorland und Traisental.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 19. November 2019 (01:36)

Der NÖFV wird wohl keine Reform der Klasseneinteilung einleiten, wie sie von Gruppenobmann Herbert Kleinhappel im Frühjahr versprochen worden ist. Der Rohrbacher hat anlässlich seines 40-Jahr-Jubiläums als Obmann der 2. Klasse Traisental seinen Rückzug in Aussicht gestellt, wenn seine 2. Klasse mit der Alpenvorland zusammengelegt/aufgelöst wird.

Der Sinn dahinter: Die Klubs haben sich bitter geklagt, dass für sie ein Spielbetrieb mit jeweils nur zehn Teams und daher 18 Spielen pro Saison nicht lukrativ zu führen sei. Die Vereine der 1. Klasse West/Mitte hielten eine Aufstockung auf 16 Vereine solidarisch für realistisch.

In den Bezirken Lilienfeld und St. Pölten wurden im Herbst die Tabellen daher anders gelesen, als sonst. Mit einem zweiten Platz aufzusteigen und als Letzter in der 1. Klasse nicht abzusteigen, galt als wahrscheinlich. Hauptgruppenobmann Gerhard Plank erteilt dem eine Absage!

2. Klassen mit nur zehn Teams soll es trotzdem nicht mehr geben. Der USC Rohrbach wird mit seinem Vorstoß, die U-23-Teams der Landesligen auf freiwilliger Basis in die 2. Klassen zu integrieren, Gehör finden.

Ob Matches gegen Zweierteams der Landesligen allerdings die leeren Kassen der 2.-Klasse-Klubs füllen können? Eher wird befürchtet, dass der „Zuschauerandrang“ die Kosten für die Schiris nicht deckt!