Stadlers Bilanz ist positiv. Daniel Lohninger über die ersten zehn Jahre von Bürgermeister Matthias Stadler.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 17. Juni 2014 (06:56)
10.000 Arbeitsplätze und 500 Betriebe mehr, ein Plus von 2.500 Einwohnern und mit 26,3 Millionen Euro pro Jahr einen Höchststand bei den Kommunalsteuer-Einnahmen. Das sind nur ein paar Eckdaten, die zeigen, was sich in St. Pölten seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Matthias Stadler getan hat.

Wurde St. Pölten vor zehn Jahren noch als ein bisschen provinziell belächelt, so ist es heute unbestrittenes Zentrum des Landes und Sitz aller wesentlichen Institutionen – die Arbeiterkammer folgt 2016 als letzte.

Stadler kann also mit Recht zufrieden auf seine ersten zehn Jahre zurückblicken. Sieht man von den missglückten Swap-Geschäften ab – deren Folgen allerdings noch nicht absehbar sind – hat der Stadt-Chef die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt getroffen und die Chancen, die sich der Stadt boten, genutzt.

Unbestritten ist aber auch, dass die Politik nur Rahmenbedingungen schaffen kann – nutzen müssen diese Unternehmer und Bewohner einer Stadt. Das taten sie zum Glück in den vergangenen zehn Jahren und werden das hoffentlich auch in den nächsten zehn Jahren tun.