Erstellt am 10. Januar 2017, 07:08

von Daniel Lohninger

Wachstum allein ist nicht alles. Daniel Lohninger über das neue Stadtentwicklungs- konzept.

25 Jahre alt ist das derzeit maßgebliche Stadtentwicklungskonzept. Seit 1992 hat sich St. Pölten grundlegend verändert: Damals stagnierte die Entwicklung, heute wächst die Stadt rasant. Immer mehr Betriebe, mehr Jobs, mehr Einwohner – wir haben uns daran gewöhnt, dass es mit St. Pölten bergauf geht.

Die Herausforderungen sind heute andere als damals. Unkontrolliertes Wachsen könnte mehr schaden, als es nutzt. So war es höchste Zeit, dass sich St. Pölten ein neues Stadtentwicklungskonzept gibt. Das soll den Rahmen für qualitätsvolles Wachstum schaffen und zugleich dafür sorgen, dass auch nachfolgende Generationen auf die großen Flächen-Reserven der Stadt bauen können. Stattdessen sollen Baulücken geschlossen, die Innenstadt verdichtet, die Stadtteil-Zentren gestärkt sowie die Naturräume gesichert werden. Einer der größten Herausforderungen, dem steigenden Verkehrsaufkommen, will die Stadt mit dem Bau neuer Straßen und dem Ausbau der Öffis begegnen.

Die Grundlage für ein lebenswertes St. Pölten bis 2030 und darüber hinaus ist also gelegt. Wichtig ist jetzt, dass dem Konzept auch Taten folgen.