Wechsel allein bringt wenig. Wolfgang Wallner über die Rochaden in der 1. NÖN Landesliga.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 27. Oktober 2014 (07:20)

Auch wenn‘s heuer voraussichtlich nur einen Absteiger aus der 1. NÖN-Landesliga gibt. Unsere Klubs sind mittendrin statt nur dabei. Und so kam‘s auch nicht wirklich überraschend, dass die  Trainer in Ober-Grafendorf und Spratzern ihren Hut genommen haben . Ungewöhnlich ist, dass sie praktisch im Gleichschritt „abgedankt“ haben.

Beim ASV Spratzern ist man den Kampf um den Klassenerhalt gewohnt. Und der droht auch heuer, trotz mancher positiver Ausrufezeichen wie dem glatten Sieg im Derby. Enver Keci war trotz guter Arbeit nicht unumstritten. Dass er nach der sportlichen Talfahrt jetzt das Handtuch geworfen hat, kann man ihm nicht verdenken.

Ambitioniert hatte Ober-Grafendorf begonnen. Punkteausbeute und Auftritte ließen aber zu wünschen übrig. Der Klub trennte sich von Jung-Coach Michael Mitterböck . Doch auch nach seinem Abgang gab‘s keine Besserung: 0:5 gegen Retz. Von Raumaufteilung und einstudierten Laufwegen war da wenig zu sehen. Auch eine Folge der Verletzungsmisere - aber wohl nicht der einzige Grund.

Der Chef auf der Kommandobrücke ändert sich, die Mannschaften bleiben gleich– zumindestens bis zum Winter. Ein neuer Mann kann kurzfristig nichts ändern. Die Trendwende muss von den Kickern kommen. Sie sind in der Pflicht.