Neue Highlight für die St. Pöltner Innenstadt. Neu sind Eis und Antipasti am Herrenplatz sowie Haushaltswaren in der Domgasse. Friseurin und MiniMall wechseln Standort.

Von Beate Steiner und Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 06. Juli 2019 (03:42)

Wo im Frühling noch feine Damenmode die Auslagen schmückte, gibt es jetzt Spiele, Hanfprodukte, Wunderzucker, Wein und gesunde Lebensmittel. Denn die MiniMall, das kleinste „Einkaufszentrum“ der Stadt, ist aus der Fuhrmannsgasse in die Wiener Straße zur Domgassen-Einfahrt übersiedelt.

„Wir sind hier viel sichtbarer“, freut sich Paul Purgina, der mit Hubert Hausmann CBD-Produkte anbietet. JuPet Brettspiele mit Julian Diendorfer und Clemens Lasslesberger ist mitgezogen, wie auch Gernot Kulhanek mit seinen veganen Lebensmitteln.

Diese will er an manchen Tagen auch als fertige Speisen zum Mitnehmen anbieten. Dazu serviert dann Martin Cerny seine Weine. Er ist neu in der MiniMall. Wie auch Wolfgang Noll, der hier seinen „Wunderzucker“ Xylit präsentiert.

Ebenfalls übersiedelt ist Friseurin Beate Lahmer. Nach zehn Jahren am Rathausplatz betreibt sie ihren Salon für Schönheit und Wohlbefinden jetzt in der Marktgasse. „Wir bieten umfassende Schönheitspflege für Haare, Haut, Hände und Nägel mit biologischen Produkten“, so Lahmer.

Haushaltswaren und Prosecco

Ein neues Geschäft hat sich in der Domgasse niedergelassen. Maxworld ist ein Kaufhaus mit Espressobar, das Haushaltswaren, Deko und Geschenke anbietet.

„Wir bringen die Nahversorgung für Haushaltswaren wieder in die Innenstadt“, erklären die Maxworld-Gründer Alexander Herr und Sinan Polat. Auf 200 Quadratmetern gibt es hier rund 1.000 immer wieder wechselnde Artikel zu Schnäppchenpreisen. „Wir bieten viele Dinge, die es online gar nicht so günstig gibt, weil der Versand zu teuer käme“, betont Alexander Herr, der in der Maxworld St. Pölten acht Mitarbeiter beschäftigt.

Zum dritten Mal angekommen in der Innenstadt ist Yeliz Zwinz: Neben dem Mokka in der Aquacity und dem Café Pusch betreibt die Multi-Gastronomin jetzt das Divino Centro auf dem Herrenplatz. Im von Maria Muschik hübsch gestalteten Lokal und im Schanigarten werden Kaffee, Prosecco, Wein, Eisspezialitäten angeboten – „und unser Antipasti-Teller, der ist der große Hit“, schwärmt Zwinz, die täglich auch ein bis zwei warme Speisen serviert. Geöffnet ist das Divino Centro sieben Tage in der Woche.

Mehr Eröffnungen noch diesen Sommer

Ein Kindermodengeschäft hatte die Fußgängerzone schon länger nicht mehr im Angebot. Jetzt wird Bianca Hirn einen ganz besonderen Kinderladen eröffnen. Die Kinderkrankenschwester, die auf der Früh- und Neugeborenenstation des Universitätsklinikums arbeitet und die Website „Mein Winzling“ betreut, wird im gleichnamigen Laden nicht nur Kinderkleidung, sondern auch Spielzeug und vieles mehr für die ganz Kleinen anbieten.

In der Franziskanergasse wird derzeit noch intensiv umgebaut. Schon Anfang August will Cihan Eker hier sein Imbisslokal aufsperren. „Wir bieten frische Speisen zum Mitnehmen – Salate in vielen Variationen, Bowls, Gegrilltes“, so Eker. Die frisch zubereiteten Speisen können die Gäste auch auf acht Sitzplätzen im Lokal genießen und im Sommer in einem Schanigarten in der Franziskanergasse.

Ein wahres Schmuckkasterl verspricht auch die Immobilie Ecke Kremsergasse/Marktgasse zu werden. Der Umbau am „Pelikanhaus“, in dem zuletzt Gerry Weber untergebracht war, ist fast abgeschlossen. „Ab Oktober/November werden die zwölf Wohnungen vergeben“, kündigt Miteigentümerin Annelies Seidl an. Bei den Geschäftslokalen, mit Schaufenstern in der Kremser Gasse und der Marktgasse, ist noch nichts fix.