Tage der Entscheidung für St. Pölten. Jurybesuch und Hearing mit Fragestunde schließen den Bewerbungsprozess nächste Woche ab. Dann heißt es Daumendrücken.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 02. November 2019 (11:54)
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Das Team für die Kulturhauptstadt 2024 ist bereit, die Austragung endgültig nach St. Pölten zu holen. Eine Jury wird die Landeshauptstadt besuchen, ein Hearing wird dann den Ausschlag geben.

Die Nerven sind zum Zerreißen angespannt, die gesamte Stadt fiebert dem 12. November entgegen. Um 11 Uhr wird im Bundeskanzleramt der Austragungsort der Kulturhauptstadt 2024 bekannt gegeben. Davor muss St. Pölten noch bei einem Besuch von Jurymitgliedern und einem Hearing bestehen.

Die Projektverantwortlichen Michael Duscher, Jakob Redl und Carolin Riedelsberger bereiten sich auf die finalen Stunden vor.

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Das Team für die Kulturhauptstadt 2024 ist bereit, die Austragung endgültig nach St. Pölten zu holen. Eine Jury wird die Landeshauptstadt besuchen, ein Hearing wird dann den Ausschlag geben.

„Auf die Jury wartet ein sehr dichtes Programm, denn wir haben nur acht Stunden Zeit um der EU-Jury unsere Stadt, ihre Geschichte, ihr kulturelles Profil, unsere Entwicklungsprojekte und selbstverständlich die vielen motivierten Menschen hier vorzustellen“, skizziert Riedelsberger den Besuch. Gleichzeitig soll aber auch noch nicht zu viel verraten werden.

Über das Hearing gibt Redl genauer Auskunft. Einer 45-minütigen Präsentation wird eine 75-minütige Frage-Antwort Runde folgen. „Präsentieren werden wir zu zehnt“, verrät Redl.

Darin werden auch die Leuchtturmprojekt umrissen. Domplatz, ehemalige Synagoge, Glanzstoff, LAMES, Stadtmuseum, werden neben dem „KinderKunstLabor“ vorgestellt. „Darin sollen europäische Künstler unmittelbar mit Kindern zusammen arbeiten. Zentraler Bestandteil ist der Kinderbeirat, der bei allen wesentlichen Entscheidungen beigezogen wird“, ist Michael Duscher begeistert.