Von Kulturhauptstadt-Bewerbung zur Kulturstrategie 2030. Die Bewerbung St. Pöltens für die Kulturhauptstadt 2024 ist unmittelbar verbunden mit einer Kulturstrategie  St. Pölten 2030.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 03. November 2019 (17:42)
Christian Fürthner

Erarbeitet wurde diese vom Fachbereich Kultur und Bildung des Magistrats in Zusammenarbeit mit der NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH.

Sie basiert einerseits auf gründlichen Vorarbeiten des Fachbereichs, andererseits auf gewonnenen Erkenntnissen aus der Bewerbungsphase zur Kulturhauptstadt Europas. Dabei wurde nicht nur auf das Wissen von externen Experten zurückgegriffen, sondern bewusst auch auf eine intensive Beteiligung der Bevölkerung geachtet. So fanden mehrere öffentlich zugängliche Dialogformate und über 200 Einzelgespräche mit Persönlichkeiten aus dem Kunst-, Kultur-, Tourismus-, Wirtschafts-, Sozial- und Bildungsbereich statt.

Die Kulturstrategie beinhaltet Leitlinien, darin wird erläutert, wie beispielsweise St. Pölten mit Europa und der Welt verknüpft werden kann, wie Freiflächen und räumliche Ressourcen kulturell genutzt werden können oder wie St. Pölten als Ort der Geschichte gestärkt werden kann.

Mit diesen strategischen Leitlinien verknüpfen sich 13 verschiedene Handlungsfelder, die wiederum mehr als 30 Ziele und über 150 beispielhafte Maßnahmen beinhalten.