St. Pöltner bekommen Kultureinrichtung für Kinder. Stadt und Land einigen sich, Leuchtturmprojekt für junge Menschen umzusetzen.

Von Mario Kern. Erstellt am 13. November 2018 (14:20)
St. Pölten auf dem Weg zur Kulturhauptstadt
Josef Vorlaufer

Die geplanten Infrastruktur-Maßnahmen für die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024 werden konkreter: Die Idee eines Hauses für Kinder hat sich verdichtet – in diesem Leuchtturmprojekt soll jungen Menschen Kultur vermittelt und kulturelle Kompetenzen mitgegeben werden.

„Die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas ist eine immense Chance für St. Pölten, die Kulturhauptstadt-Region und ganz Niederösterreich. Mit einer innovativen Kulturinstitution, die unsere Kinder ins Zentrum von künstlerischer und kultureller Praxis stellt, setzen wir ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Kulturpolitik“, sagt dazu Bürgermeister Matthias Stadler. Dieses Projekt wollen Stadt und Land auch umsetzen, sollte St. Pölten nicht den Zuschlag für seine Bewerbung bekommen.

Auf der Agenda stehen auch technische Weiterentwicklungen sowie Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im Festspielhaus, in der ehemaligen Synagoge, im Klangturm und in den Lames-Vereinsgebäuden im Sonnenpark und natürlich die Gestaltung des Domplatzes. Die Kosten für diese Maßnahmen betragen 21 Millionen Euro. 4,5 Millionen dieser Summe wendet das Land allein für Festspielhaus und Klangturm auf, den Rest von 16,5 Millionen Euro teilen sich Stadt und Land und bemühen sich um Fördermittel.