Heiliger Florian auf St. Pöltner Fassade in Flammen. Bright Spots macht durch Projektion Passanten auf unscheinbare Objekte aufmerksam. Künstler führen zu den Fassaden.

Von Beate Steiner. Update am 17. Januar 2020 (09:41)
In der St. Pöltner Fuhrmannsgasse entflammt der Heilige Florian durch Lichtprojektion.
Spirit Society

Der Heilige Florian an der Fassade eines Hauses in der Fuhrmannsgasse geht in Flammen auf. Plastisch ziehen in einer Einfahrt in der Schreinergasse Flugobjekte ihre Bahnen um den Mond – zwei von mehreren kunstvoll gestalteten Installationen, die Passanten zum Stehenbleiben und Staunen verleiten.

Die beiden jungen Künstler Markus Kautz und Lucas Dikany kreieren als „Spirit Society“ diese „Bright Spots“ (die NÖN berichtete), Computer-generierte Projektionsmapping-Installationen. Jetzt laden die beiden kreativen Köpfe zu einer Tour durch die Stadt, zu ihren durch Licht und Farbe veränderten Objekten.

„Unsere Installationen erzeugen eine Illusion, verleiten dadurch zum Hinschauen und Hinterfragen. Und die durch Projektion veränderten Objekte erzählen eine Geschichte“, erklärt Markus Kautz, warum er Fassaden verändert, die im Alltag nicht mehr wahrgenommen werden.

ACHTUNG, Verschiebung: Markus Kautz führt Interessierte nicht am Samstag, 18. Jänner, sondern wegen des angekündigten schlechten Wetters auf Samstag, 25. Jänner, zu den „Bright Spots“ in der Stadt. Los geht es um 17 Uhr in der Schreinergasse 10.