LED lässt Quecksilber bald verschwinden. Die alten Lampen werden im kommenden Jahr zu 90 Prozent ersetzt sein. Die neuen sparen automatisch Energie.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 01. Dezember 2020 (17:19)
Sorgen für bessere Beleuchtung: Jörg Günthör, Baudirektor Wolfgang Lengauer und Bürgermeister Matthias Stadler (von links).
Vorlaufer

Sicherheit auf den Straßen und mehr Umweltverträglichkeit sollen die modernen LED-Lampen bringen. 2021 werden sie bereits 90 Prozent der 3.000 Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ersetzen.

2013 hat die Stadt mit dem Austausch begonnen. Im nächsten Jahr werden weitere 300 Lampen umgerüstet, 50 kommen zusätzlich dazu. 400.000 Euro investiert die Stadt 2021 in die Modernisierung und den Ausbau der Straßenbeleuchtung. Insgesamt erhellen derzeit 12.476 Brennstellen auf 433 Kilometern den Weg. Die neuen LED-Einheiten sparen zusätzlich Strom, indem sie ihre Intensität von 24 bis 6 Uhr automatisch um die Hälfte reduzieren.

Wo die EVN Freileitungen in die Erde verlegt, beteiligt sich die städtische Straßenbeleuchtung ebenfalls. Dann werden auch gleich die auf den Strommasten montierten Lampen umgerüstet.