Nach Vandalenakten: Alkoholverbot im Wilhelmsburger Stadtpark

Stadt beschließt strenge Maßnahmen, um Vandalismus entgegenzuwirken.

Erstellt am 14. Oktober 2021 | 05:33
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Tafeln weisen im Stadtpark auf das Alkoholverbot hin. Ein Verstoß wird polizeilich bestraft.
Foto: Stadtgemeinde Wilhelmsburg

„Das Alkoholverbot ist die letzte Konsequenz. Es ermöglicht der Exekutive einzugreifen“, betont Vizebürgermeisterin Sabine Hippmann. Nach einem Bericht in der Sitzung über den nicht enden wollenden Vandalismus im Stadtpark hat der Gemeinderat die von ihr eingebrachte Verordnung einstimmig beschlossen.

Kleine Gruppe versuche, den Park an sich zu reißen

„Ich bin kein Freund von so strengen Maßnahmen, aber es bleibt uns aufgrund des Verhaltens einiger weniger Jugendlichen nichts anderes übrig“, meint Hippmann.

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Die Stadtgemeinde sollte in diesem Bereich mit Streetworkern arbeiten, um langfristig eine Lösung zu haben, sagt die Vizebürgermeisterin. „Wir führen diesbezüglich schon Gespräche, müssen uns aber auch der Kosten bewusst sein.“

Handeln sei dringend notwendig gewesen, da eine kleine Gruppe versuche, den Park an sich zu reißen, andere Nutzer belästige und sie letztendlich vertreibe – durch Vandalismus sowie Verschmutzung der Parkanlage und des Spielplatzes. „Der Park soll für alle Gruppen von Wilhelmsburgern und Besucher unserer Stadt uneingeschränkt zur Verfügung stehen“, betont Hippmann. „Danke allen Jugendlichen, die sich nicht so verhalten.“

Bis zu 1.000 Euro Geldstrafe könnten eingefordert werden, erklärt Postenkommandant Martin Dullnigg.