S34-Gegner forderten Vertagung. Angst vor Ansteckung halte viele Mandanten von der Verhandlung fern, so der Anwalt. Sie könnten so ihre Situation nicht vorbringen. Richter lehnt Antrag ab.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 15. Januar 2021 (10:50)
Martin Gruber-Dorninger

Die Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung der Traisental-Schnellstraße S 34 am Bundesverwaltungsgericht wird heute fortgesetzt. Zu Beginn beantragt der Rechtsvertreter der S 34-Gegner Wolfram Schachinger eine Vertagung.

„Viele meiner Mandanten trauen sich wegen Corona nicht hierher und können so ihre zum Teil berührenden Geschichten nicht vorbringen“, begründet Schachinger.

Richter Werner Andrä lehnt den Antrag ab und verweist auf genügend anwesende Betroffene und auch deren Vertreter. Zudem gebe es es ausreichend Schutzmaßnahmen im Verhandlungssaal.

In der fortgesetzten Verhandlung stehen heute die Themen Forst und Rodungen auf der Tagesordnung. Zusätzlich will Andrä auch noch das Thema Naturschutz am ersten Tag behandeln.