Gute Bilanz in Böheimkirchen trotz Pandemie. Primärversorgungseinrichtung bietet optimale medizinische und soziale Betreuung.

Von Michael Fusko. Erstellt am 28. November 2020 (04:48)
Christoph Powondra betreibt mit einem engagierten Team die Primärversorgungseinrichtung in Böheimkirchen.
PVE Böheimkirchen

Mit der seit rund zwei Jahren bestehenden Primärversorgungseinrichtung steht der Bevölkerung ein breites Angebot an medizinischer und sozialer Versorgung zur Verfügung. Neben einem Ärzteteam arbeiten Experten für Krankenpflege, Diätologie, Physiotherapie, Psychotherapie und Sozialarbeit in der Gruppenpraxis. 2019 wurde das Team um eine Kinderärztin erweitert.

Pro Monat gibt es in der Praxis rund 4.000 Patientenkontakte. Mit der Pandemie ist die Zahl zwar gleich geblieben, der logistische Aufwand für den Einzelnen ist aber deutlich gestiegen. „Es wird für jeden Patienten ein Termin gesucht, der seinem Beschwerdebild angemessen ist. Nur so können wir vermeiden, dass zu viele Patienten im Wartebereich sind und damit die Gefahr einer Ansteckung besteht“, erklärt Allgemeinmediziner Christoph Powondra. Er ist einer der vier Gesellschafter am Zentrum.

Mit einer räumlich getrennten Ordination für Covid-19-Patienten wurde eine weitere Sicherheitsebene eingezogen. Der Routinebetrieb ist für Patienten und Mitarbeiter sicher. „Wir arbeiten in der Praxis permanent in Schutzausrüstung. Gewisse Angebote wie die medizinische Trainingstherapie pausieren derzeit, weil der Nutzen des Angebots in keiner Relation zum möglichen Schaden durch eine Infektion steht“, stellt Powondra die Sicherheit in den Vordergrund.

Erweiterung für 2021 geplant

Gemeinsam mit der Gemeinde Böheimkirchen und dem Land Niederösterreich werden kommenden Sommer neue Räume im ehemaligen Kaufhaus in der Unteren Hauptstraße adaptiert. Kinderärztin Julia Kubinger und das Team der Physiotherapeuten werden in das barrierefreie Gebäude umziehen.

„Gerade für ihre Zielgruppe bedeutet das eine immense Erleichterung. Derzeit ist alles sehr genau eingetaktet und lässt fast keinen Spielraum für Änderungen zu“, freut sich Christoph Powondra. Für alle im Team werde dadurch die Flexibilität wieder größer werden.

Für die Zeit des Lockdowns empfiehlt der begeisterte Sportler viel Bewegung und in Kontakt zu bleiben. Die technischen Möglichkeiten sollen genutzt werden und niemand sollte mit seinen Problemen alleine bleiben. „Es gibt zahlreiche Hilfsangebote von uns, von der Gemeinde und von öffentlicher Seite. Irgendwie lässt sich immer eine gute Lösung finden“, macht Powondra Mut.