St. Pölten

Erstellt am 21. Februar 2018, 05:33

von Mario Kern

Mehr Platz für das Frequency in diesem Jahr. Für 180.000 Gäste an vier Tagen will Harry Jenner vor allem mehr Raum für Parkplätze schaffen. Im zehnten Jahr an der Traisen sind einige Neuerungen vorgesehen.

Harry Jenner will das Frequency 2018 wieder zum Allround-Gesamterlebnis machen.  |  NOEN, Brenner

Größer und noch komfortabler soll das Frequency-Festival 2018 werden: Für die zehnte Auflage des Mega-Events am Traisenufer erwartet Festival-Boss Harry Jenner 180.000 Besucher an vier Tagen – das würde den zweitbesten Frequency-Besuch in St. Pölten nach dem Rekord von 200.000 Gästen vor vier Jahren bedeuten.

Mehr Besucher als in den letzten drei Jahren benötigen aber auch eine größere Camping-Fläche und mehr Parkraum. 2014 stand für Caravan-Camping und Parkplätze noch das Kopal-Kasernen-Areal zur Verfügung. „Dieses Jahr wird es sicher mehr Parkplätze geben als 2017“, stellt Harry Jenner in Aussicht. „Wir sind aktuell auf der Suche nach geeigneten Flächen.“ Für das Jubiläums-Frequency von 16. bis 19. August steckt Jenner mitten in den Vorbereitungen. „Wir sind guter Dinge und arbeiten daran, dass auch das zehnte Frequency in St. Pölten ein tolles Festival wird.“

„Wir sind guter Dinge und arbeiten daran, dass auch das zehnte Frequency in St. Pölten ein tolles Festival wird.“ Frequency-Boss Harry Jenner

Erreichen will Jenner die Anzahl von 180.000 Gästen mit einem ansprechenden Programm (die nächsten Bands werden Ende Februar bestätigt) und zahlreichen Verbesserungen für Konzertgäste und Camper.

Bühnen: Die bereits bewährte Space Stage wird noch „ein bisschen aufgepimpt“. Die Green Stage auf der Stadtsportanlage wird neu aufgebaut inklusive frischem Design und großen Video-Wänden. In die Nähe der Halle C kommt mit der „Afterburner Stage“ eine neue, sechseckige Bühne, die mitten im Publikum stehen wird.

Im Camping-Bereich werden an mehreren Positionen Supermärkte mit gekühlten Getränken errichtet. „Sie können online vorbestellt oder aber direkt vor Ort erworben werden.“ Auf vielfachen Wunsch wird auch die Schwimmbrücke wieder über die Traisen gespannt. Das Comfort-Camping „Glamping“ gibt es auch dieses Jahr wieder – diesmal mit 40 (bereits ausverkauften) Bungalows, 40 Beduinenzelten und 30 Holzhütten.

Gastronomie: Die Gastro-Elemente vor der Space Stage werden durch eine Dreiecksbar hinter dem Wellenbrecher ersetzt. Der Food-Festival-Bereich bleibt gleich groß, wird aber „noch qualitativ ausgebaut“, so Jenner.

Das Cashless-System wird 2018 erweitert: Bereits beim Ticket-Einlass bekommt man das Wrist-Band und kann per Ticket-Bar-Code Geld aufbuchen, ein weiteres Anstellen fällt damit weg. Zudem ermöglicht eine eigene Funktion, dass automatisch ein vorab definierter Betrag aufgebucht wird, sollte das Geld unter 20 Euro sinken. „Natürlich fragen da unsere Kellner immer nach, man ist also immer Herr oder Frau seines Geldes.“ Statt der im Vorjahr bemannten Auflade-Container könnten 2018 eigene Cashless-Automaten kommen. „Da sind wir aber noch in der Planung.“