St. Pöltner Lehrerin gewann 75.000 Euro. Mary Ward-Professorin Daniela Rzepa aus Kirchberg ging bei Armin Assinger als beste Kandidatin des Abends nach Hause. Fußballfrage sorgte für Aus.

Von Maria Prchal. Erstellt am 29. Juni 2017 (07:02)
ORF/Thomas Jantzen
Bei der Millionenshow mit Armin Assinger holte Daniela Rzepa 75.000 Euro.

Bei der letzten Millionenshow vor der Sommerpause brillierte die St. Pöltnerin Daniela Rzepa. Erst drei Fragen vor dem Ende war Schluss, für die Lehrerin sprangen 75.000 Euro raus.

„So nervös war ich vielleicht zweimal in meinem Leben“

Die Idee zur Teilnahme hatte die St. Pöltnerin, die aus Kirchberg stammt, schon länger. Jetzt setzte Daniela Rzepa den Plan endlich um und stellte sich den Fragen von Armin Assinger. Nach einigen Vorrunden ging es ins Studio nach Köln und schlussendlich auf den heißen Stuhl.

„So nervös war ich vielleicht zweimal in meinem Leben und werde es sicher lange nicht mehr sein“, meint die Lehrerin, die am Mary-Ward-Gymnasium Deutsch und Musik unterrichtet. Vor allem hat es aber Spaß gemacht: „Zum Glück bin ich es als Lehrerin gewohnt zu reden und so zu tun, als würde ich mich zu hundert Prozent auskennen“, schmunzelt die 31-Jährige. Ihre Schüler und Kollegen wussten lange nichts von ihrem Auftritt, erst bei der Ausstrahlung hagelte es Komplimente.

Hilfe während der Millionenshow gab‘s von ihrem Vater Manfred Maier. Der HTL-Lehrer konnte bei einer Physik-Frage als Telefonjoker die richtige Antwort liefern. Leider aber auch die letzte.

Bei der zwölften Frage scheiterte Rzepa. Assinger wollt wissen, wer 1960 die erste UEFA-Fußball-Europameisterschaft gewann. Die richtige Antwort wäre die Sowjetunion gewesen. „Das ist aber ok, finde ich, weil so etwas muss man nicht wissen. Also kann ich zufrieden sein.“ Immerhin gab‘s für ihre richtigen Antworten 75.000 Euro, die ins Häuselbauen investiert werden.