„Mundschutz“ aus Meisterhand. Schneiderinnen sind aktiv, obwohl ihre Salons geschlossen sind – sie fertigen Masken.

Von Beate Steiner. Erstellt am 31. März 2020 (13:53)

Die Maß-Salons sind geschlossen. Wie viele Gewerbetreibende sind daher auch Schneider und Schneiderinnen derzeit ohne Kunden-Kontakt. Einige sind allerdings nicht untätig in ihrer Home-Werkstatt. Gülcan Baldan, zum Beispiel, die sowohl ihr Modengeschäft als auch ihre Änderungsschneiderei geschlossen hat, fertigt hübsche Gesichtsdekoration aus Baumwolle an. Die ist zwar medizinisch nicht geprüft, entspricht auch nicht der Ö-Norm und ist daher als Mundschutz nicht wirklich geeignet, „aber als Spuckschutz bei der Pflege der alten kranken Oma tun sie es allemal“, sagt Elvira Bachinger, in deren Laden Gutding in der Schreinergasse die hübschen bunten Dinge aufliegen. 

Auch Maßschneiderin Monika Kerndl näht Mundschutz aus Baumwolle, waschbar, wiederverwendbar und nachhaltig. Für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen oder für die Hausparty gibt es sogar edle Abendmodelle in Maskenform.