Schlängelnde Babys im Haus der Natur. Neben Würfelnattern gibt es auch Nachwuchs bei den Zauneidechsen. Als Nächste sollen Ringelnattern schlüpfen.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 08. September 2016 (04:20)
NOEN, privat
Dieses Würfelnatterbaby und vier Geschwister sind vorige Woche im Haus der Natur im Museum NÖ geschlüpft. In der Schau zu sehen sind derzeit ihre drei Monate alten Artgenossen.

Alle Hände voll zu tun haben derzeit die Tierpfleger im Museum Niederösterreich. Anfang der Woche sind im Haus der Natur fünf Würfelnattern geschlüpft, und diese müssen versorgt werden.

Nachwuchs bei Schlangen im Terrarium zu bekommen, sei nicht ganz einfach. „Die Haltung muss passen und auch das Klima, was in Zimmerterrarien schwer ist“, weiß Marlene
Zechel. Sie ist seit sechs Jahren Tierpflegerin im Landesmuseum und kümmert sich auch um den Schlangennachwuchs, der sich aber nicht immer einstellt, denn auch die „Chemie zwischen den Tieren muss passen“.

„Für Schlangennachwuchs muss die Chemie zwischen den Tieren passen.“

Marlene Zechel, Tierpflegerin

Die Schwierigkeit nach dem Schlüpfen der Tiere aus den Eiern ist, dass immer alle Tiere genug zu fressen haben und sich gut entwickeln. Das brauche Zeit und Geduld. Bis sie eigenständig genug Nahrung aufnehmen, könne es unterschiedlich lange dauern. „Deshalb sind die Tiere noch nicht in den Terrarien der Ausstellung. Aber es gibt drei Monate alte Würfelnattern, die schon selbstständig fressen. Diese sind schon zu sehen“, so Zechel.

Nachwuchs gibt es auch bei den Zauneidechsen und Sumpfschildkröten. „Jetzt warten wir auf das Schlüpfen der Ringelnattern“, berichtet Zechel.