„Jangoony“: Das Farbenspiel der Rockröhren. Phillip Neuhauser ist mit neuer Band zurück. Seine Plattenfirma Bloombox Records veröffentlichte Ende März erste EP.

Von Anna Maria Backnecht. Erstellt am 16. April 2021 (03:08)
Die Band „Jangoony“ besteht aus Schlagzeuger Jonathan Idinger, Sänger und Gitarrist Phillip sowie Bassist und Sänger Julian Neuhauser (von links) und bedeutet so viel wie „Hakuna Matata“ für Rocker.  : Jangoony
„Jangoony

Nicht nur floral blüht die Landeshauptstadt gerade auf, auch musikalisch. Wer Alternative Rock liebt, Bands wie Foo Fighters oder Soundgarden hört, wird zugleich von „Jangoony“ angetan sein. Der St. Pöltner Tausendsassa Phillip Neuhauser startet neben seiner Beschäftigung in der “Heimspiel“-Bar wieder musikalisch durch – mit neuem Konzept und dreiköpfiger Band.

Unter dem Pseudonym „Jangoony“ schrieb und produzierte Phillip gemeinsam mit Bruder Julian und Freund Jonathan Idinger Rock-Nummern im eigenen Tonstudio. Die St. Pöltner Plattenfirma Bloombox Records hat er 2014 gegründet. Im letzten Jahr wurden bereits vier Alben heimischer Bands veröffentlicht.

„Nicht alle Klischees des Rock’n’Roll müssen erfüllt werden, um gute Songs zu produzieren."

Nach der Auflösung der ehemaligen Gruppe „Infamous“ hat der Musiker das Songwriting hinterfragt und will nun über Dinge schreiben, die ihn „direkt, persönlich beschäftigen“, erzählt Neuhauser. Die drei Songs der erschienenen Debüt-EP „Arctic Blue“ handeln von Gefühlen, Freundschaften und dem unausstehlichen Gemütszustand der Ungeduld, wie der Song „I Hate To Wait“ verdeutlicht.

Die junge Band kündigt zwei weitere EPs an, „die mit einem Album enden“, verspricht der Frontman, den viele vom Catering Neuhauser kennen. Der Farbbezug wird sich durch die kommenden EPs ziehen, genauso wie verschiedene Facetten der Rockmusik. Ein ausgeklügelter Plan steht hinter dem Gesamtkonzept. Ziel des Trios ist, „Spaß in den Rock zu bringen“. „Nicht alle Klischees des Rock’n’Roll müssen erfüllt werden, um gute Songs zu produzieren. Freude an der Musik sollte im Vordergrund stehen“, ist der Bassist überzeugt.