Trompeten-Virtuose Thomas Gansch zu Gast im Festspielhaus St. Pölten

Erstellt am 14. Mai 2022 | 12:50
Lesezeit: 2 Min
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Trompeter Thomas Gansch und Dirigent Emmanuel Tjeknavorian spielten im Festspielhaus groß auf
Foto: Alexander Kortan
Solist zauberte gemeinsam mit Dirigent Emmanuel Tjeknavorian und den Tonkünstlern ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne.
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„Wissen Sie als Solist ist man normalerweise immer allein unterwegs, aber bei diesem Programm ist das anders“, erzählte Trompeter Thomas Gansch gleich zu Beginn der Vorstellung. Gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester, unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian konnte der Trompeten-Virtuose sein ganzes Können zeigen.

Klassik und Jazz, Funk und Volksmusik, Rock und Pop fließen beim neuen Programm ineinander. So versuchte der Trompeter bei einem Stück sein „Ganschhorn“ ganz weich wie eine Geige klingen zu lassen und im nächsten gab es dann wieder den klassischen Jazzstil zu hören. Wer zum Konzert gekommen war, um sich nur berieseln zu lassen war dabei falsch.

Beim bekannten Jazz-Standard „Basin Street Blues“ spielte der gebürtige St. Pöltner das Thema immer vor und das Publikum musste dieses nachsingen. Das kam an! Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz überzeugt war, war es spätestens dann. Das zeigte sich auch beim Applaus, welcher so laut war, dass es den Künstler gleich zwei Mal für eine Zugabe auf die Bühne trieb.

Und obwohl zum Schluss das Mikrofon seinen Dienst einstellte, konnte Gansch seine Schlussworte noch loswerden. Auf einen lauten „Bravo!“-Ruf antwortete der Trompeter: „Die Leute denken immer, das ist nichts Besonderes für mich, da ich es oft höre, aber das stimmt nicht. Ich freue mich jedes Mal unheimlich darüber, deswegen mach ich das alles. Dankeschön!“

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