St. Pöltner schaffte mit Skoda die "Kilometer-Million". Mietwagen-Chef Peter Preibisch schaffte mit Skoda Million. Weil Anzeige nur Striche zeigt, steht der Wagen nun.

Von Thomas Werth. Erstellt am 04. Juli 2019 (11:07)
Christian Mayer, Christian Hofbauer und Andreas Stockhammer freuen sich mit Peter Preibisch (2. v. l.), dass dessen SkodaSuperb eine Million Kilometer zurückgelegt hat.
privat

„Zugegeben: Die Leute haben uns schon etwas komisch angesehen – aber das musste gefeiert werden“, erzählt Peter Preibisch. Zusammen mit einem jahrelangen Kunden ließ er bei der Autobahn-Raststation Alland die Sektkorken knallen. Sein Skoda Superb hatte zu diesem Zeitpunkt genau 999.999 Kilometer zurückgelegt – unfallfrei und ohne technische Probleme. „Das ist super, weil es deutlich kostengünstiger ist, als etwa alle 400.000 Kilometer ein neues Auto anzuschaffen“, betont Preibisch.

„Ich bin viele Langstrecken gefahren und ich habe mir das Auto nur mit einer weiteren Person geteilt. Viele unterschiedliche Fahrstile verkürzen die Lebensdauer“

Sein Geheimnis für die Langlebigkeit des zehn Jahre alten Autos? „Ich bin viele Langstrecken gefahren und ich habe mir das Auto nur mit einer weiteren Person geteilt. Viele unterschiedliche Fahrstile verkürzen die Lebensdauer“, ist er überzeugt. Das „Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik“ hebt auch Eva Hofbauer vom gleichnamigen Autohaus in Ratzersdorf hervor, wo der Superb aufgrund der hohen Kilometerleistung alle drei Monate am Prüfstand war. „Ein regelmäßiges Service ist bei Fahrzeugen, die ständig in Bewegung sind, unerlässlich“, so Hofbauer.

Die 999.999 Kilometer wurden natürlich mit der Kamera festgehalten.
NOEN

Aktuell ist das Fahrzeug aber nicht mehr Teil des sieben Autos umfassenden Fuhrparks des Mietwagen-Unternehmers. Aus einem kuriosen Grund: Nach 999.999 Kilometer werden nur mehr Striche angezeigt.

Technik macht Preibisch nun Strich durch die Rechnung.
privat

„Dadurch kann ich keine Kilometeraufzeichnungen mehr führen“, so Preibisch. Das Autohaus arbeite aber derzeit an einer Lösung. „Andernfalls bekommt ihn halt mein Sohn“, sieht es Preibisch locker.