Wegsperre am Harlander EVN-Areal: Lösung in Sicht

EVN-Vertreter diskutierten mit Bürgern. Jetzt soll ein Kompromiss geprüft werden.

Erstellt am 19. November 2021 | 05:46
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Fridolin Kastner, Herbert Bugl (v. l.) und Stefan Zach von der EVN (2. v. r.) trafen sich zum Gespräch mit Renate Gratz-Hirn, Anita Perthold und Anton Heinzl.
Foto: Grosch

Die geplante Absperrung zwischen den Mühlbächen von der Schrammgasse bis zur Theresienhofgasse erregt seit Wochen die Gemüter der Harlander, wir hatten berichtet:

Die EVN als Grundeigentümer errichtete dort Photovoltaik-Anlagen, aus Haftungsgründen muss das Areal eingezäunt werden. Die Harlander wollen aber ihren dortigen Spazierweg erhalten, schließlich schaltete sich auch Anton Heinzl als Obmann der Kulturinitiative ein.

Nun gab es einen Gesprächstermin, bei dem Bürger und EVN-Vertreter mögliche Lösungen diskutierten. „Es ist aus meiner Sicht sehr positiv gelaufen“, sagt Heinzl. So sei über einen Kompromiss gesprochen worden. „Wenn dieser durchgeht, wird das wirklich eine positive Geschichte für die Harlander“, meint Heinzl.

Zurückhaltender gibt sich EVN-Sprecher Stefan Zach. Er betont aber ebenfalls die guten Gespräche. „Wir werden schauen, dass es zu einer guten Lösung kommt. Der Stacheldraht kommt in jedem Fall weg.“