Mildes Urteil für Juweliereinbruch in St. Pöltner City. 49-Jähriger, der Schmuck im Wert von 350.000 Euro erbeutete, ist bald wieder auf freiem Fuß.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 28. September 2020 (12:03)
Der 49-Jährige gestand, Goldschmuck bei einem St. Pöltner Juwelier gestohlen zu haben.
Wohlmann (Angeklagter) bzw. NP27/Shutterstock (Hintergrund)

Der spektakuläre Einbruch ist noch  vielen in Erinnerung: Im Dezember 2017 schlugen Unbekannte die Scheibe eines Juweliers in der Innenstadt ein und erbeuteten Schmuck im Wert von rund 350.000 Euro. Wir hatten damals berichtet:

Am Montagvormittag musste sich einer der beiden Täter, ein 49-jähriger Serbe, wegen schweren Diebstahls und unbefugter Inbetriebnahme eines Autos verantworten.

Der Mann konnte aufgrund eines DNA-Treffers überführt und in Antwerpen festgenommen werden. Er zeigte sich zu beiden Tatbeständen geständig. Der vierfache Familienvater gab an, dass er damit unter anderem seinen Kindern das Studium finanzieren wollte.

Das Urteil fiel aufgrund seines Geständnisses und seiner bisherigen Unbescholtenheit milde aus. Er wurde vom Schöffengericht zu drei Jahren Haft, zwei davon auf Bewährung, verurteilt. Da er bereits einen Teil in Vorhaft verbracht hat, kommt er spätestens im März 2021 wieder frei. Außerdem muss er den Schaden von 350.000 Euro und die Prozesskosten tragen.

Sein Mittäter wurde bereits verurteilt.

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