Nachts im Museum: Sechs St. Pöltner Einrichtungen dabei

Erstellt am 27. September 2022 | 06:06
Lesezeit: 3 Min
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Das Museum Niederösterreich öffnet seine Pforten.
Foto: Klaus Engelmayer
Die „Lange Nacht der Museen“ am 1. Oktober ermöglicht Zutritt zu zahlreichen Kulturinstitutionen.
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Auch in diesem Jahr findet wieder die „Lange Nacht der Museen“ am Samstag, 1. Oktober, von 18 Uhr bis 1 Uhr morgens österreichweit statt. Mit nur einem Ticket haben Besucherinnen und Besucher uneingeschränkten Zutritt allen teilnehmenden österreichischen Museen, Galerien, Kunsthäusern und Events, um dort Kunst und Kultur genießen zu können.

Sammelplätze für Interessierte sind der „Treffpunkt Museum“ am Rathausplatz St. Pölten. Am 1. Oktober erhalten alle Teilnehmenden dort ab dem Vormittag Informationen und die „ORF-Lange Nacht der Museen“-Tickets. Sämtliche Bushaltestellen zu den Museen sind zur Orientierung ebenfalls markiert. Die beteiligten Museen und Kulturhäuser in St. Pölten sind allerdings zu Fuß am besten zu erreichen.

Wie in den anderen Städten gibt es auch in St. Pölten wieder einige regionale Angebote. Das Museum Niederösterreich, das Dokumentationszentrum für moderne Kunst Niederösterreich, das Museum am Dom, das Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten, die Ehemalige Synagoge sowie das Stadtmuseum St. Pölten öffnen ihre Tore.

  • Im Museum Niederösterreich/Haus der Geschichte steht Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise bevor. Die Kunstwerke thematisieren Widerstand, Krieg und Verfolgung zwischen 1934 und 1945. In der Ausstellung „Wider die Macht“ wird zudem die Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes gezeigt.
  • Das Dokumentationszentrum für moderne Kunst präsentiert Gegenwartskultur, bereits etablierte Kunst, außerdem werden einige Präsentationen unter einem neuen Blickwinkel kuratiert.
  • Die Ausstellung „Europa, wer bist du? Menschen, Mächte, Mythen“ kann im prunkvollen Museum am Dom näher betrachtet werden. Thematisch geht es um die Geschichte Europas der vergangenen Jahrhunderte.
  • Das Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten liegt im Hof eines Barockhauses und gibt einen Überblick über die Geschichte und die Auseinandersetzungen während der Arbeiterbewegung mit besonderer Berücksichtigung auf Vorfälle in St. Pölten. Neben Texten, Bildern und Videos, enthält die Ausstellung ebenfalls Originalexponate. Zu den Highlights zählen unter anderem ein originaler Anzug von Bruno Kreisky.
  • Die Ehemalige Synagoge im Jugendstil beherbergt die jüdische Geschichte Österreichs. In der Ausstellung „Bruch und Brücke“ kann mehr über die Beziehungsgeschichte zwischen Niederösterreich und jüdischen Menschen der letzten 100 Jahre in Erfahrung gebracht werden.
  • Das Stadtmuseum St. Pölten nimmt Schätze der archäologischen und stadtgeschichtlichen Abteilungen sowie Meisterwerke der Jugendstil-Sammlung in sich auf. In der Sonderausstellung „Welch Theater!“ geht es um die Geschichte des ersten ortsfesten Theaters in St. Pölten. Das vielfältige Angebot kann nach Belieben wahrgenommen werden.
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